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Großeinsatz in der Ludinmühle

Zu einem vermeintlichen Großeinsatz wurde die Feuerwehr Freiamt und die Sondereinsatzgruppe - E (SEG-E) Ost, Mitte und West des DRK Landkreis Emmendingen am Mittwochabend in die Ludinmühle alarmiert. Glücklicherweise war das ganze nur eine groß angelegte Einsatzübung, da die Ludinmühle auf Grund umfangreicher Renovierungsarbeiten im Moment geschlossen ist.

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Was war geschehen? Bei Wartungs und Instandhaltungsarbeiten im Technikraum des Schwimmbades war ein Feuer ausgebrochen. Die dort anwesenden Handwerker versuchten die Flammen noch zu löschen, was ihnen aber nicht gelang. Schnell breitete sich der Rauch im gesamten Gebäude aus und neben den beiden Handwerkern im Keller waren 9 weitere Personen im Gebäude, die es nicht mehr verlassen konnten.

Um 20 Uhr wurde durch die Leistelle in Emmendingen die Feuerwehr Freiamt alarmiert. Mit allen 5 Einsatzfahrzeugen und 50 Feuerwehreinsatzkräften wurden sofort umfangreiche Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Die Schwierigkeit für die Feuerwehr bestand insbesondere darin, die Personen in dem weitläufigen Gebäudekomplex, unter Einsatz von schwerem Atemschutz, aufzufinden und überwiegend über Leitern zu retten. Hierbei war es auch erforderlich, dass die Leitern mehrfach an verschiedenen Orten neu aufgestellt werden mussten – im angenommenen Schadensbereich konnte der Einsatz der Drehleiter aus Emmendingen auf Grund des geringen Platzes nicht erfolgen. Unterdessen wurde im Keller die Brandbekämpfung durchgeführt, die schnell zum Erfolg führte. Das Feuer an sich war nicht all zu umfangreich, im Gegensatz zu der enorm starken Verrauchung des Gebäudes – so wie es bei den meisten Bränden auch tatsächlich ist.

Ebenso wie die Feuerwehr wurde der DRK Ortsverband Ottoschwanden-Freiamt und Sexau gemäß des Alarmplan Ludinmühle, so wie der organisatorische Leiter Rettungsdienst alarmiert. Auf Grund der vielzahl Verletzter wurde umgehend die SEG-E Einheit des DRK im Landkreis Emmendingen hinzugezogen, die sich mit 18 Einsatzfahrzeugen und 45 Helfern auf den Weg machte. Es wurden vor Ort vier Behandlungszelte aufgebaut und eine komplette Versorgungsstruktur geschaffen. Über den Einsatzleitwagen der SEG-E wurde der Einsatz vom Bereitschaftsleiter Matthias Guski geleitet.

Die SEG-E mit den Bereitschaften Süd Mitte und West setzt sich aus allen DRK Verbänden des Landkreises Emmendingen vom Kaiserstuhl bis ins Elztal zusammen. Die SEG-E ist in dieser Zusammensetzung in der Lage, bis zu 30 Patienten auf einmal erst zu Versorgen und bereit zum Transport in die Krankenhäuser zu machen.

Nach rund zwei Stunden waren alle Personen gerettet und versorgt, das Gebäude rauchfrei und die Übung beendet.

Besonders für die Feuerwehr Freiamt und für den Besitzer der Ludinmühle, Walter Zimmermann, hat sich diese Übung unter Einsatzbedingungen als sehr wertvoll erwiesen. So konnte man viele wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft erkennen und wird die Einsatztaktik in diesem Bereich anpassen. Um die Sicherheit der Gäste in der Ludinmühle Freiamt zu erhöhen wird in kürze auch eine Brandmeldeanlage aufgeschaltet, die die Feuerwehr bereits frühzeitig direkt alarmieren wird und somit zu einem frühzeitigen Beginn von Einsatzmaßnahmen bei einer Gefahrenlage führen kann.

Im Anschluss an die Einsatzübung saßen alle Einsatzkräfte noch einige Zeit bei Snacks und Getränken beisammen und liiesen die Übung noch einmal Revue passieren.

Bilder; Uli Hauber, DRK

Bericht; Michael Hilbert, Fachgebiet Öffentlichkeitsarbeit, Freierwehr Freiamt

Bilder zur Übung in der Ludinmühle

Anfahrt TSF (Freiamt 47) und MTW (Freiamt 19) zur Einsatzstelle

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Anfahrt der SEG-E mit insgesamt 18 Einsatzfahrzeugen

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Rettung von Personen über die Schiebleiter von Balkonen der Ludinmühle. Die Leitern mussten hierfür sehr schnell mehrfach umgestellt werden!

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Zur Wasserentnahme wurde auch das Schwimmbad der Ludinmühle "angezapft (leider unscharf, aber gut erkennbar)

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Die SEG-E baute insgesamt 4 Versorgungszelte auf und übernahm dort die Betreuung der Verletzten.

Insgesamt hätten 30 Personen zeitgleich erstversorgt werden können!

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Für die Versorgung in den Zelten waren Gerätewagen mit entsprechender Technik im Einsatz.

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Während des Übungseinsatzes wurde auch ein Atemschutznotfall bei einer Einsatzkraft angenommen. Ein Vorgang den Feuerwehrleute

zum Eingeschutz regelmäßig üben.

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Durch die zahlreichen Einsatzfahrzeuge war die Straße im Brettental zeitweise nicht zu passieren.

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Schlagzeilen

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