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Einsätze nach Unwetter - auch Feuerwehr Freiamt gefordert

Nicht so hart gefordert wie einige unserer Nachbarwehren, aber dennoch mit ordentlich viel Arbeit versehen, war die Freiwillige Feuerwehr Freiamt als in der Nacht zum 25.06.2016 im Bereich Freiamt Keppenbach, Reichenbach, Gscheidstraße und Schillingerbergstraße in kurzer Zeit zwischen 40 und 45 Liter Regen fielen.

Dieser löste unteranderem auf der L110 zwischen Reichenbach und Keppenbach einen größeren Hangrutsch aus, der die Straße auf nahezu der gesamten Breite blockierte. Zudem drohte die abgerutschte Erde den angrenzenden Gewerbekanal zu stauen. Dank mehrerer Traktoren mit Baggerschaufel, die einige Kameraden in weiser Voraussicht mit in den Einsatz brachten, konnten wir den abgerutschten Hang soweit entfernen, dass zumindest ein Aufstauen des Gewerbekanals nicht mehr möglich war.

Etwa in Höhe Pechofen war zudem eine Dole so sehr von Geröll verschüttet, dass das gesamte Regenwasser zentimeterhoch über die Straße floss. Hier bekamen wir Hilfe von einem Anwohner, der mit seinem Bagger die Dole komplett freilegen und somit das Wasser wieder in seinen gewohnten Weg lenken konnte.

Durch die abfließenden Regenmassen wurden außerdem Geröll, Äste, Schlamm und zum Teil faustgroße Steine auf die Gscheid- und Schillingerbergstraße gespült, die eine erhebliche Verkehrsgefährdung darstellten. Mit Bagger und Schaufeln befreiten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr die Straßen bis in den frühen Morgenstunden.

Gegen etwa 05.00 Uhr waren unsere akuten Einsatzmaßnahmen beendet und die Einsatzkräfte konnten nach Hause gehen. Die Ruhe hielt allerdings nicht lange an, denn gegen 09.00 Uhr wurden wir erneut durch die integrierte Leitstelle in Emmendingen alarmiert. In der Kläranlage Freiamt Keppenbach schwammen größere Mengen Öl im Klärwasser. Diese mussten mittels Ölbindemittel gebunden und anschließend abgeschöpft werden. Da zudem nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, dass das Öl auch in den angrenzenden Brettenbach fließen würde, wurden dort zwei Ölsperren, einmal direkt an der Kläranlage und einmal bei einer Brücke Höhe Sonnenziel gesetzt.

Bis zum Einsatzende gegen 13.30 Uhr hatten einige Einsatzkräfte bereits fast 8 Stunden Einsatzzeit an diesem Tag hinter sich. Dem nicht genug, mussten wir gegen 18.00 Uhr erneut zur Kläranlage ausrücken, da sich hier wieder größere Ölmengen angesammelt hatten. Erneut wurde die gesamte Wasseroberfläche umfangreich mit schwimmfähigem Bindemittel abgestreut.

In einem weiteren Einsatz am Sonntagvormittag wurde das Ölbindemittel wieder aufgenommen und die Einsätze, die das Unwetter in der Nacht vom Freitag auf Samstag verursacht hatte, konnten vollständig abgeschlossen werden.

Die Auflistung der einzelnen Einsätze dieser Nacht, Nummer 09-14, finden Sie HIER bei unseren Einsätzen 2016

Anschließend sehen Sie einige Bilder der Einsatzlage der Nacht und des Tages.

Hangrutsch auf der L110 zwischen Reichenbach und Keppenbach

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Verstopfter Abfluss auf der Gscheidstraße, etwa höhe Pechofen. Mit einem Bagger wurde das Loch freigelegt ....

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.... und anschließend mit den Händen noch größere Steine und Holz entfernt.

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Schwer zu erkennen sind die Wassermassen, die über die Straße liefen.

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Öl auf der Kläranlage Freiamt

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Ölsperre am Ausfluss des Klärbeckens

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Bau einer Ölsperre aus Feuerwehrschläuchen, die anschließend im Klärbecken zum Einsatz kam.

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Durch diese Schläuche konnte das Öl und Bindemittel "eingefangen" werden.

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Errichtung der Ölsperre bei einer Brücke am Sonnenziel. (hier auch noch der wichtige Hinweis zur Einsatzkleidung. Bei einigen Kameraden war diese durch die Einsätze der Nacht noch so naß, dass auf geeignete Ersatzkleidung zurück gegriffen werden musste)

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Schlagzeilen

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